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02.09.2014 Im Kart ins neue Schuljahr durchstarten

Beim Ferienspiel der Sportfahrer gibt es Pokale für die Gewinner

Schaumburger Zeitung / 2.9.2014

Rinteln

Von Werner Hoppe
„Das linke Pedal ist für die Geschwindigkeit, und mit dem rechten bremst Ihr!“ Im Wesentlichen brauchte Erhard Steker nicht sehr viel mehr zu erklären. Vor allem die „Profis“ beziehungsweise Wiederholer, die schon im Vorjahr am Steuer von einem der motorisierten Flitzer gesessen hatten, wussten sofort, wie ein Kart zu handhaben ist. Darüber hinaus ist das Slalomfahren der Sportfahrer-Gemeinschaft Rinteln im ADAC (SFG) vor allem für Jungen, aber auch für etliche Mädchen eins der letzten Ferienspiel-Highlights, bevor sie nach den Sommerferien wieder in die Schule starten. Darum warteten am Samstag wieder 36 Kart-Piloten im Fahrerlager neben dem Slalom-Parcours auf einem großen Firmenparkplatz im Rintelner Industriegebiet Süd.

„Ich war schon letztes Jahr dabei“, outete sich Leon-Alexander Stock als Insider. Aber dennoch musste der Zehnjährige wie alle anderen an der Streckenbegehung teilnehmen, bevor er drei Durchgänge fahren durfte. „Das ist immer so, so sind die Regeln“, unterstrich Steker, der sich bei der SFG unter anderem um das Training des Nachwuchses kümmert.

Das Ferienspiel-Angebot Kart-Slalom ist über die Jahre für manche der Kinder der Einstieg ins Kart-Fahren bei der SFG gewesen, sagte Steker, als er das Startzeichen für Stock gegeben hatte. „Es bleiben jedes Jahr so zwei hängen.“

Nachdem zunächst etliche Kinder zum Training kämen. „Aber wenn die Eltern merken, welcher Aufwand nötig ist (für aktive Teilnahme am Kart-Sport), dann bleiben die meisten wieder weg. Denn wenn wir an den Wochenenden zu Wettbewerben auf irgendwelchen Parkplätzen in ganz Niedersachsen fahren“, dann sei die Unterstützung der Eltern nötig. Aber diesen Einsatz könne nicht jede Familie leisten, äußerte Steker Verständnis, der mit einem Team von SFG-Helfern die Aktion betreute.

Als eins der wichtigsten Hilfsmittel stand Steker dabei die tragbare Funkfernabschaltung zur Verfügung. „Sonst würde ich das hier auch nicht machen, das wäre mir viel zu unsicher“, erklärte er. Denn auch „die kleinen“ Karts mit 160 Kubikzentimetern Hubraum und 5,5 PS sind passable Flitzer. Aber die Helfer und vor allem die Person an der Fernabschaltung passen sehr gut auf, damit brenzlige Situationen auf dem Parcours jederzeit entschärft und die Kinder sicher ins Ziel fahren können, machte Steker deutlich. Und vielleicht finden auch nach diesem Ferienspiel-Tag wieder neue Kinder den Weg zur SFG-Nachwuchs-Gruppe, so hoffte er mit seinem Team. Als Anreiz hatten die Gastgeber, wie bei einem regulären Kart-Slalom-Wettbewerb, sogar Pokale für die drei besten Fahrerinnen und Fahrer der drei Wertungsklassen beziehungsweise Altersgruppen spendiert.

„Die Ergebnisse für die dritte Gruppe (Altersklasse zwölf bis 14 Jahre) kann ich aber erst am Dienstag mitteilen“, bedauerte Steker gegenüber unserer Zeitung. Hintergrund: Er musste umgehend zu einem weiter entfernten Kart-Wettbewerb aufbrechen, nachdem er noch schnell die Namen der Gewinner der anderen beiden Klassen genannt hatte. Die Spitzenplätze der Gruppe 1 (acht bis zehn Jahre) belegten Maxim-Luca Frank, Jonathan Licht sowie Tim Niklas Vorbeck. In der Gruppe 2 waren es Niklas Butenop, Cynthia Eyleen Butenop sowie Anna Strüve.

Foto: who
Kart-Slalom der Sportfahrer-Gemeinschaft Rinteln im ADAC. Erhard Steker (l.) erklärt, worauf unbedingt geachtet werden muss, und los geht’s.